Vom Entwurf, der Konstruktion, der Entwicklung der zugehörigen Matrizen bis zur Herstellung des Endprodukts: Das können Sie alles uns überlassen. Vollkommen maßgeschneidert, für jedes Produkt und jede Anforderung.

Die Produktion von Gummiformteilen und Gummi-Metall-Verbindungen erfolgt in den Niederlanden (Lelystad) und Bulgarien (Kula). Der Maschinenpark unseres gesamten Unternehmens umfasst 100 Pressen. Neben der Presserei sind auch die Abteilungen „Gummivorbehandlung“, „Metallvorbehandlung“ und „Produktnachbearbeitung“ Teil des Produktionsprozesses. Die Matrizen – die Formgeber des Produkts – werden in Lelystad entworfen und vor der Inbetriebnahme ausgiebig getestet.

DER ERSTE SCHRITT: DESIGN UND ENTWICKLUNG

Die Entwicklung eines jeden Gummiprodukts beginnt in der Abteilung Forschung und Entwicklung. Hier entwerfen und entwickeln wir jeden Tag neue Gummiprodukte. Dies geschieht anhand von Zeichnungen und auf der Grundlage von FEM-Berechnungen. Eine FEM-Berechnung wird von einer prädiktiven Software erstellt, die es uns ermöglicht, das Gummiprodukt zu testen und etwaige Verbesserungsmöglichkeiten zu ermitteln. Darüber hinaus werden die richtige Gummisorte und alle anderen Materialien ermittelt. Sobald der Entwurf auf Papier fertig ist, wird er dem Kunden präsentiert. Wenn er zustimmt, wird einer unserer Mould Engineers die passende Matrize erstellen.

DER ZWEITE SCHRITT: TESTPHASE

Eine Matrize gibt dem Gummi seine einzigartige und gewünschte Gestalt. Wir entwerfen und testen sie an unserem Standort in Lelystad. Die Matrize wird auf der Grundlage unserer eigenen Kenntnisse über die Gummimischung, die Produktion und die Art der Presse konstruiert. Wenn die Matrize fertig ist, folgt die Musterproduktion. Sind alle zufrieden? Dann beginnt die Serienproduktion. Um sicherzustellen, dass das neue Gummiprodukt allem standhält, ist diese Testphase umfangreich und entscheidend.

DER DRITTE SCHRITT: VORBEHANDLUNG

Jeder Gummiartikel hat eine andere Größe und eine einzigartige Zusammensetzung. Die Gummimischung – auch Compound genannt – beziehen wir als Rohmaterial aus dem Markt. In den meisten Fällen wird eine Mischung geliefert, die wir sofort in der Produktion verwenden können. Ist eine Vorbehandlung erforderlich? Dann erledigen wir dies intern.

Bei der Gummivorbehandlung wird das Material zunächst auf der Walze zu einer homogenen Masse gebunden und bei Bedarf in der Schneidemaschine zugeschnitten. Falls erforderlich, kann RIS das Gummi auch in die richtige Form stanzen oder extrudieren. Schnittabfälle werden durch erneutes Kneten in der Walze wiederverwendet, um keine Rohstoffe zu verschwenden. Hat das Gummi durch die Vorbehandlung erst einmal die richtige Form erhalten, kann es in die Presserei befördert werden.

RIS ist auf die Vulkanisation von Metallteilen zu einem Gummiprodukt spezialisiert. Um eine gute Haftung zwischen Gummi und Metall zu erreichen, behandeln wir auch das Metall vor.

DER VIERTE SCHRITT: VULKANISIEREN

Unser Maschinenpark umfasst zwei verschiedene Arten von Pressen: Injektionspressen für kleinere Gummiformteile und Kompressionspressen für größere und schwerere Produkte.

INJEKTIONSPRESSE

Bei einer Injektionspresse wird das Gummi warm in eine Matrize injiziert. Dieses Verfahren eignet sich vor allem für größere Serien, da die Herstellungszeiten relativ kurz sind. Außerdem kann eine Injektionspresse das Material sehr präzise in die Matrize injizieren, so dass nur wenig Abfall anfällt. In unseren Injektionspressen stellen wird Produkte mit einem Gewicht von wenigen Gramm bis maximal 20 kg her. Außer Vollgummi-Artikeln und Gummi-Metall-Verbindungen pressen wir auch häufig gefärbte Produkte.

KOMPRESSIONSPRESSE

In einer Kompressionspresse wird Gummi unter hohem Druck gepresst. Die Matrize ist dabei in der Presse montiert und das Gummimaterial wird pro Produkt von Hand eingelegt. Anschließend schließt sich die Presse mit einer Kraft von bis zu 2000 t. Unter Hitze und Presskraft erhält das Gummi die gewünschte Form. Die größte Kompressionspresse bei RIS hat eine Pressplattenfläche von 2500 x 2500 mm.

DER LETZTE SCHRITT: NACHBEARBEITUNG

Die meisten Gummiformteile und Gummi-Metall-Verbindungen müssen nachbearbeitet werden. Dieser oft manuelle Prozess wird in einer gesonderten Abteilung in unserer Fabrik durchgeführt. Alle Gummierzeugnisse, die das Werk verlassen, werden gründlich kontrolliert. Dieser Produktionsprozess erfordert Zeit und Genauigkeit.

Dank der großen Diversität unserer Produktionspressen kann RIS für jeden Kunden das gewünschte Produkt herstellen. Mit unserer Produktionskapazität an zwei Standorten können wir flexibel auf Anfragen reagieren und schnell liefern. Ob wenige Teile oder große Serien, ob kleine oder sehr große Produkte: Bei RIS ist (fast) alles möglich.

LET'S MAKE THINGS
TOGETHER

OPTIONALER SCHRITT: TESTEN

Nach der Nachbearbeitung gibt es einen weiteren optionalen Schritt. Testen. Hier prüfen wir jedes hergestellte Produkt einzeln oder stichprobenartig auf die vom Kunden definierten Anforderungen. Dabei kann es sich beispielsweise um eine zusätzliche Härteprüfung oder einen reinen Schertest handeln. RIS Rubber hat eine eigene Abteilung, die täglich verschiedene Tests durchführt. Die Ergebnisse dieser Prüfungen werden dem Kunden zusammen mit den Produkten ausgehändigt.

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