Gründliche Testverfahren

Gummi bietet unendlich viele Möglichkeiten. Und genau das macht es zu einer großen Herausforderung, bei der Entwicklung eines Produkts immer auf die Bedürfnisse und Anforderungen des Kunden einzugehen. Prüfungen auf Dehnung, Festigkeit und Verschleiß und Chemikalienresistenz sind hier ein Muss. Gummiprodukte können auf vier verschiedene Arten getestet werden: im Labor, dynamisch, statisch oder auf Scherung. Wie genau sieht das in der Praxis aus?

RIS Rubber verfügt über hochmoderne Testvorrichtungen und hat vier verschiedene Prüfstände. Wir investieren viel in unsere Prüftechnik, weil sie zu einem schnellen und kosteneffizienten Entwicklungsprozess beiträgt. Dadurch profitieren die Kunden nicht nur von einem besseren Gummiprodukt, sondern auch von niedrigeren Kosten. Unsere Prüfstände werden von einem externen Büro kalibriert, wodurch wir auch Testarbeiten für Dritte durchführen können.

Das Verfahren

PRÜFUNG VON GUMMI

Bei unseren Tests simulieren wir die Praxisbedingungen durch Faktoren, wie z.B. Kraft, Gewicht, Druck und Frequenz. Dank dieser Testmethoden können wir mit Sicherheit feststellen, dass Produkte alle im Voraus festgelegten Anforderungen erfüllen und in der Praxis sicher verwendet werden können. Jeder Test geht mit einem umfassenden Testbericht einher.  

VOM PILOTPRODUKT ZUM TEST

Bevor ein Gummiprodukt überhaupt in die Testphase eintritt, sind einige Schritte erforderlich. Ausgehend von den gewünschten Eigenschaften wird zunächst eine Gummimischung, auch als Compound bezeichnet, hergestellt. Daraus wird ein Pilotprodukt entwickelt, das auf vier verschiedene Arten geprüft werden kann: im Labor, dynamisch, statisch oder auf Scherung. Im Labor prüfen wir das Gummi auf Härte, Zugfestigkeit, Reißfestigkeit, Dehnung und Verschleiß sowie auf seine Beständigkeit gegen chemische Stoffe. 

STATISCHE PRÜFUNG EINES GUMMIPRODUKTS

Statische Tests beziehen sich auf Gummiformteile, die stillstehen und auf die eine bestimmte Kraft ausgeübt wird, wie etwa bei einem Türstopper. Wesentlich dabei sind unter anderem die Federsteifigkeit und Formstabilität. Ein Stoßgummi beispielsweise sollte sich nicht schnell abnutzen, wenn es regelmäßig stark belastet wird. Wir messen den Aufprall, wenn etwas Schweres, Leichtes, Hartes oder Weiches mit ihm zusammenstößt. Mit einem Prüfstand können wir die statischen Eigenschaften eines Produkts messen, wie z. B. die axiale, radiale, torsionale und kardanische Steife. Bei jeder gewünschten Geschwindigkeit können Belastungen ausgeübt werden. Wir sind in der Lage, statische Tests von bis zu 2300 Tonnen mit Abmessungen von bis zu maximal 1700 x 1700 mm durchzuführen.

DYNAMISCHE PRÜFUNG VON GUMMI

Dynamische Tests beziehen sich auf Gummiformteile, die in Bewegung sind. Dabei wird geprüft, ob das Produkt Schwingungen und Stöße ausreichend dämpft und wie es mit dem Grad der Wärmeentwicklung aussieht. Wenn ein Produkt viele Schwingungen absorbieren muss, kann es durch die Reibung heiß werden. Die Mischung wird dann so zusammengestellt, dass das Produkt möglichst wenig Energie aufnimmt und nicht überhitzt. Auf unserem dynamischen Prüfstand unterziehen wir unsere Produkte Druck- und Zugkräften, um die maximalen Belastungen des Gummiformartikels zu messen.

SCHERPRÜFUNG

Neben statischen und dynamischen Prüfungen bietet RIS Rubber auch die Möglichkeit für Schertests. Diese neue Anlage bietet die Möglichkeit, ein Gummiprodukt unter Kompression auf Scherfestigkeit zu testen. Im Falle eines Fenders müssen zum Beispiel die Auswirkungen von Querkräften und Verformungen gleichzeitig geprüft werden.

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