RIS Rubber investiert in fünf neue Pressen

Mit dem Kauf von gleich fünf neuen Maschinen hat RIS Rubber in diesem Jahr eine umfangreiche Investition getätigt. Zum Teil ging es um Ersatz, aber auch darum, die steigende Nachfrage nach Gummiformteilen beantworten zu können.

Bei der Investition geht es um eine Kompressionspresse und vier Spritzpressen. Drei davon sind bereits in Betrieb, die anderen beiden werden im Herbst folgen. Die in Taiwan hergestellten Maschinen haben wir bei Pan Stone (www.panstone.eu) gekauft. Wouter Rietdijk, der Geschäftsführer von RIS Rubber sagt, dass man seit fünf Jahren mit Pan Stone zusammenarbeite, das sich auf den Bau von Maschinen für Gummianwendungen spezialisiert hat. „Wir suchten einen neuen Partner und Pan Stone hat inzwischen seine Fähigkeiten bewiesen. Mit diesen fünf zusätzlichen Maschinen hat Pan Stone bisher insgesamt 13 Maschinen an uns ausgeliefert.“

Spritzpresse – bis zu 20 Liter Spritzvolumen
Die vier Spritzpressen unterscheiden sich sehr stark voneinander. Die kleinste Presse besitzt eine Schließkraft von 100 Tonnen und ein Spritzvolumen von bis zu 2 Litern. Mit einem Spritzvolumen von zu 20 Liter und einer Schließkraft von 500 Tonnen ist die größte und fast 20 Tonnen schwere Maschine eine willkommene Ergänzung des bestehenden Maschinenparks. Dank des großen Spritzvolumens sind zum einen größere Produkte möglich und können zum anderen mehr Formnester pro Form genutzt werden, wodurch RIS Rubber schnellere Durchlaufzeiten erzielt.

Kompressionspresse – für die Landwirtschaft
Diese neue Kompressionspresse mit einer Schließkraft von 500 Tonnen ergänzt die sechs bereits vorhandenden C-Gestell-Pressen. De Lieferung von überwiegend langen Artikeln macht die Qualität dieser Presse mit einer Produktionsbreite von bis zu zwei Metern aus. Fast alle diese Teile dienen als Bestandteil von Landmaschinen.

10 % Wachstum bei Mitarbeitern und Maschinen
Alle fünf Maschinen stehen am Standort Kula in Bulgarien, wo die Herstellung überwiegend größerer Serien von Gummiformteilen stattfindet. „RIS Rubber verzeichnet ein starkes Wachstum. Dieses Jahr gehen wir von 10 bis 15 Prozent aus“, prognostiziert Wouter Rietdijk. „Das gilt für die Landwirtschaft.  Wir stellen aber auch in anderen Branchen Wachstum fest, wie bei Automotive, Offshore und Recycling. Mit unseren neuen und besseren Maschinen können wir dieses Wachstum auch bewältigen. Gleichzeitig investieren wir in neue Mitarbeiter. Nicht nur zur Bedienung dieser Maschinen, sondern auch zur Entwicklung, Vorbereitung und Abwicklung.“